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Olaf Klärt das schon

Über 1000 Fragen von ALPIN-Lesern hat ALPIN-Redakteur und Berg- und Skiführer Olaf Perwitzschky bereits für die Rubrik "Olaf klärt das schon" beantwortet. Olaf bemüht sich fortan, Ihre Fragen auch im Internet zu beantworten. Bitte haben Sie Verständnis, dass es aus Zeitgründen auch mal länger dauern kann und es auch Fragen geben kann, die Olaf nicht beantworten kann. Explizit möchten wir Sie bitten, keine Anfragen bezüglich einer detaillierten Tourenplanung an Olaf zu richten. Zudem finden Sie hier interessante Fragen und Antworten aus vergangenen ALPIN-Heften.
Re: Klettersteigset kurzschließen?
von: olaf vom: 25.02.2013, 10:56 - 1571 mal gelesen

Klettersteigsets haben
zwei Enden, die in das Stahlseil
eingehängt werden sollten.

Diese beiden Enden laufen bei
modernen Aufreiß-Sets in einen
Bandfalldämpfer. Stürzt du,
reißt dieser Dämpfer kontrolliert
auf. Klinkst du ein Ende des
Sets aber in ein tragendes Teil
am Gurt (also beispielsweise
die Anseilschlaufe), weil es dir
zu lästig ist, immer beide
Enden umzuklinken, und du
fällst dann, sind normale Klettersteigsets
kurzgeschlossen.

Das heißt, der Bandfalldämpfer
kann nicht wirken (aufreißen).
Die Kraft geht von dem Ende,
das du in das Stahlseil geklinkt
hast, direkt auf das Ende, das
du an den Gurt geklinkt hast.
Damit hast du keine Dämpfung
des Sturzes mehr.

Einige Hersteller (z.B. Black
Diamond und Edelrid) haben
aber durch ein paar einfache
Tricks die beiden Enden voneinander
entkoppelt. Also wirkt der
Dämpfer auch in dem Fall, der
oben beschrieben wurde. Das
ist auf jeden Fall ein Sicherheitsplus.
Denn nicht jeder
Klettersteiggeher weiß um die
Problematik.

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Antworten:
von: alpin.de - vom: 25.02.2013, 10:55 - 935 mal gelesen
von: olaf - vom: 25.02.2013, 10:56 - 1571 mal gelesen
 
01.10.2014 12:10:02